Dienstag, 20. August 2013

Füße aua und geschafft - aber geschafft!

Tag 3 in Lissabon. Der Tag war gut geplant um noch alles wichtige und sehenswerte abzudecken.

Wir sind früh los damit wir auch pünktlich um 10 wieder in Belem sind um uns das Kloster von Innen anzuschauen. Um zum Bus zu kommen starteten wir mit einem 20 Minuten Fußmarsch. Der Bus kam ganz pünktlich und so waren wir 5 nach 10 am Kloster. Wir staunten nicht schlecht als wir die Schlange sahen vorm Kloster.  Also entschlossen wir uns erstmal ins Marinemuseum zu gehen.

Das Museu da Marinho enthielt alles Mögliche zum Thema Seefahrt in Portugal von der Frühzeit der Erkundungs- und Eroberungsfahrten über Vasco da Gama bis zu den Schiffe im ersten Weltkrieg und von heute. Neben vielen Bildern, Schiffsmodellen und Waffen gab es auch echte Boote zu sehen.

Auch der 2te Versuch fürs Kloster in der Mittagszeit blieb erfolglos,  die Schlange war noch länger und die Anzahl der Reisebusse war schier unzählbar. Wir entschlossen uns also nach einem Abstecher in den botanischen Garten (welcher nichts besonderes war) das Inner des Klosters als "nicht sehenswert" zu erklären und nahmen den nächsten Bus zurück ins Zentrum. Im Bus fanden wir einen 20 Euro schein den wir später für eine Taxifahrt und einen Snack dem portugiesischen Volk zurück gaben :-)

In der heißen Nachmittagssonne besichtigten wir die Burg die über Lissabon trohnt. Die tolle Aussicht machte die Strapazen vergessen, unsere Füße taten von dem vielen laufen auf dem Kopfsteinpflaster aber schon ganz schön weh.

Unsere Ziele waren aber fast alle erreicht. Auf dem Weg zur Kathedrale die unterhalb der Burg liegt (wo die ersten Gebäude von Lissabon einst standen) machten wir rast und gönnten uns etwas zu essen. Für Beate gab es eine Art Kartoffelsalat gemischt mit Fisch, für Stefan gab es etwas brasilianisches -  eine Art Bohneneintopf aber in fester Form und mit einem Spiegelei obendrauf - sehr lecker.

Die Kathedrale war etwas kleiner als das was wir aus Irland kennen aber Innen ganz schick. Den Abschluss bildete die Basilica da Estrala und ihr Park. Wir fuhren bereits mehrfach daran vorbei, nun entschieden wir uns den Heimweg dafür zu unterbrechen. Die im späten 18 Jahrhundert erbaute Basilika überragt das ganze Stadtviertel in dem sie steht und der Park war abwechslungsreicher als der botanische Garten am Vormittag.

Da wir heute schon am frühen Abend wieder im Hotel waren gönnten wir uns zum Abschluss unseres tollen Urlaubs noch ein Bierchen auf der Prachtstraße von Lissabon (Avenida da Liberdade) welche unser Hotel und das Zentrum verbindet.

Morgen geht gegen Mittag unser Flieger zurück nach Deutschland, wir werden also das erste Mal im Urlaub ausschlafen und uns dann ganz gemütlich zum Flughafen begeben - Ade schönes Portugal.

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Montag, 19. August 2013

Quer durch Lissabon

Tag 2 in Lissabon und wir waren von dem Tag gestern immer noch ganz schön geschafft. Schon morgens schien die Sonne mit voller Kraft und heizte uns ordentlich ein.

Unser Plan war einfach, erst ins Viertel Belem und dann mal schauen was der Tag noch so bringt. Wir nahmen den Hop-On Hop-Off Bus der uns über einige Abwege nach Belem brachte. Belem ist ein altes Stadtviertel im Westen der Stadt, direkt am Tejo. Von hier starteten viele der portugiesischen Entdecker auf ihre Reisen um die ganze Welt. Der Bus fuhr uns unter anderem am Regierungssitz, botanischen Garten, dem Palacio da Ajuda und anderen beeindruckenden Gebäuden vorbei bevor wir am Mosteiro dos Jeronimos ankamen. Das alte Kloster gilt als das schönste Gebäude Portugals. Leider stellten wir fest das wir nicht rein kamen da Montags geschlossen...

Unterwegs im Viertel stellten wir fest das in diesem Viertel quasi alles am Montag geschlossen hat. Zumindest das Padrao dos Descobrimentos war geöffnet und wir konnten auf die Aussichtsplatform um von dort das ganze Viertel zu überschauen. Das Gebäude ähnelt dem Bug eines Schiffes, ein Symbol des portugiesischen Nationalstolz. Das nächste Ziel, der Torre de Bellem, eine Art Wasserschloss was die Stadt früher schützte war leider auch geschlossen. Nach einer kurzen Pause entschlossen wir uns dann Belem zu verlassen und morgen nochmal zu besuchen.

Wir nahmen den nächsten Bus Richtung Zentrum und von da weiter Richtung Parque das Nacoes - einem zur Expo 1998 neu errichtetes Stadtviertel das im Kontrast zum Rest der Stadt sehr modern gestaltet ist. Unser Ziel dort war das Oceanario da Lissabon,  eines der größten Aquarien der Welt. Die total abwechslungsreiche Tierwelt der Ozeane die dort ausgestellt ist lässt sich am Besten durch die Bilder erleben, auch wenn viele Sachen nicht festhaltbar waren wegen den schwierigen Lichtverhältnissen.

Danach ging es weiter mit dem Bus durch das Viertel und über viele Umwege zurück ins Zentrum. Dort schauten wir uns die Kirchenruine an die gestern geschlossen hatte. Danach noch ein gutes Abendessen mit super Aussicht am Elevador de Santa Justa als Abschluss des Tages.

Morgen geht es nochmal nach Belem um uns das Kloster von Innen anzuschauen (und vielleicht noch das ein oder andere Museum dort) und dann stehen noch die Kathedrale und die Festung an bevor wir am Mittwoch zurück in die Heimat aufbrechen.


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Sonntag, 18. August 2013

Lissabon - eine Perle am Atlantik

Heute war unser erster richtige Tag in Lissabon, und natürlich wollten wir so viel wie möglich von der Stadt sehen. Also ging es früh raus. Unser erstes Ziel sollte etwas Kultur sein - das Museu Calouste Gulbenkian. Dazu wanderteten wir vom Hotel durch den Parque Eduardo VII Richtung Norden. In dem Museum gibt es alle möglichen Kunstgegenstände, ob Vasen oder Skulpturen aus Ägypten um 2500 vor Christus, Münzen aus dem alten Griechenland, Teppiche aus dem Orient, Mingvasen aus China oder Kunstwerke von Rembrandt oder Rubens. Die Sammlung stammt von einem reichen Portugiesen, Calouste Gulbenkian, der mit seinem Tod seine Sammlung dem portugiesischen Staat vermachte. Hier hatten wir auch mal etwas Glück diesen Urlaub - der Eintritt war heute frei (nachdem uns ja diesen Urlaub eine kleine Pechsträhne verfolgte).

Danach ging es mit der Metro ins Zentrum, das erste Ziel war der Restauradores, ein großer Platz mit einer Statue. Doch direkt am Ausgang der Metro stießen wir auf eine der berühmten Bergbahnen von Lissabon, kleine Straßenbahnen die sehr steile Berge hoch und wieder runter fahren. Die mußten wir direkt ausprobieren und fanden so den ersten schönen Aussichtspunkt über die ganze Stadt. Runter ging es zu Fuß, noch waren wir ja fit und es war noch nicht zu heiß.

Über 2 weiter große Plätze,  den Rossio und Figueira ging es weiter Richtung Baixa, einen der Mittelpunkte von Lissabons Leben mit vielen Geschäften,  Restaurants und Bars. Das Viertel entstand komplett neu nachdem fast ganz Lissabon von einem Erdbeben im Jahr 1755 zerstört wurde. Am südlichen Ende der Braixa befindet sich der Pracia de Commercio, welcher an den Tejo grenzt, dem größten Fluß der iberischen Halbinsel. Von hier aus starteten Seefahrer wie Vasco da Gama ihre Reisen um die ganze Welt und machten so Portugal zu einem Weltreich zu dessen Kolonien z.B. Brasilien, große Teile Afrikas bis hin zu Teilen von Indien und China gehörten.

Danach ging es mal wieder bergauf - zum Museu Arqueologico do Carmo. Leider war es heute geschlossen aber auch so ist die Kirchenruine sehr beeindruckend. Nur ein paar Außenwände und ein paar Bögen überstanden das Erdbeben von 1755 - so mahnt die Ruine hoch über der Stadt an die schlimmen Ereignisse.

Mittlerweile waren wir ganz schön geschafft, eine kleine Stärkung in einem Cafe an einem Aussichtspunkt nahe der Ruine gab uns neue Energie. Also ging es weiter zurück in die Braixa von wo wir eine Tram durch die ganze Südstadt nahmen. Die Tram ist eine über 100 Jahre alte Straßenbahn die steile Anstiege und starke Kurven bewältigen kann. So fuhren wir an der Kathedrale, der Festung und einigen andren tollen Gebäuden vorbei die wir teilweise noch genauer die Tage anschauen wollen, aber auch ein paar sehr verkommene Straßenzüge und Ecken lagen auf dem Weg. Nach einer kurzen Fahrt mit einem TukTuk (ein Kreuzung zwischen Rikscha und Moped) gingen wir dann gepflegt beim Iren essen (der letzte Urlaub lässt grüßen). Dann ging es problemlos mit der Metro zurück zum Hotel. Ein langer aber interessanter Tag endet so und wir sind gespannt was wir morgen noch alles so anstellen können.

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Azoren ade, willkommen Lissabon

Heute war schon der Tag der Abreise von den Azoren gekommen. Der Flug nach Lissabon ging aber erat um 18 Uhr, wir hatten also noch etwas Zeit. Diese nutzen wir naürlich auch. Zuerst schauten wir uns eine Ananasplantage, dann noch ein paar Parks und Gebäude in Ponta Delgada an. Danach ging es nochmal Richtung Caldeira, dort hatten wir gestern einen kleinen Park mit 2 Seen verpasst, der hatte leider schon um 16 Uhr geschlossen.

Danach noch etwas das extrem eingestaubte Auto gewaschen (ixh glaub ja wir haben fast alle Feldwege der Insel abgefahren), ein letztes Softeis, Souvenirs für die daheimgebliebeben und dann ab zum Flughafen. Da war Geduld gefragt - 45 Minuten Verspätung...

Wir sind aber gut in Lissabon angekommen und dwr verrückteste Taxifahrer des Landes hat auch einen Teil der Verspätung wieder wet gemacht, 120 in der 80 Zone, 90 in der Stadt und jedes 2te Auto angehupt oder verflucht - so waren wir ratz fatz im Hotel - kurz nach 23 Uhr.

Nach einer kurzen Runde über die Prachtstraße von Lissabon und ein Bierchen in einer kleinen Straßenbar gings zurück ins Hotel, und das es jetzt schon halb 2 ist gibts die Bilder erst morgen. Gute Nacht.

und hier nun die Bilder.


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Freitag, 16. August 2013

4 Seen und ein Halleluja - und alles in einem Krater

Heute haben wir uns nach einem kräftigen Frühstück zu unserer zweiten Besichtigung einer sogenannten Caldeira auf den Weg gemacht. Um zu der im Westen der Insel gelegenen Caldeira zu gelangen haben wir uns entschlossen die kleine Küstenstrassen im Südwesten zu befahren, dort lagen viele kleine, mal schöne und mal nicht so schöne Dörfer am Wegesrand. Auch einer der schönsten Leuchttürme der Insel lag auf diesem Weg.

Ein letztes Bad im Atlantik verschaffte uns die nötige Abkühlung um den langen Anstieg zum Kraterrand zu bewerkstelligen (nagut mit dem Auto war es nicht ganz so schwer :-)

Dann ging es hinauf und ein beeindruckender Blick war die Belohnung. Der mehrere Kilometer lange Schotterweg auf dem Kraterrand war anstrengend zu fahren aber die Aussicht war gigantisch. Unten im Krater lagen 2 große Seen, außerdem ein kleiner Ort an dessen Rand eine kleine Brücke die 2 Seen trennte. In dem großen Hauptkrater (Caldeira) lagen außerdem noch einige kleinere Krater, die Kraterränder waren entweder von dichtem Wald bewachsen oder die Wiesen waren mit Hortensien übersät. Bei der fahrt in den Krater in den kleinen Ort Sete Cidades fanden wir noch 2 weitere kleinere Seen. In dem Ort gab es eine kleine süße Kirche.

Auch nach dem verlassen der Caldeira im Osten entdeckten wir weitere Seen (meist Kraterseen) mit tollen Aussichtspunkten und Picknickmöglichkeiten. Die Fahrt zurück nach Ponta Delgada führte uns an der Nordostküste entlang, wir wählten natürlich die Wege in Küstennähe was teilweise abenteuerliche Ausmaße annahm - aber die holprige Fahrt wurde immerwieder mit tollen Ausblicken belohnt - seht selbst.


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Donnerstag, 15. August 2013

Seen, Wasserfälle und Tee

Heute haben wir die Mitte der Insel Sao Miguel erkundet. Nachdem wir anfangs erfolglos die Ananasplantagen in Ponta Delgada gesucht haben (irgendwie waren alle Tore verschlossen heute, hier ist ja Feiertag) sind wir direkt zum Lagoa do Fogo weitergefahren, ein toller See auf etwa 600 Meter Höhe. Direkt zum See ging es nur über einen steilen Pfad, das haben wir uns heute ausnahmsweise erspart, die Aussicht war aber super. Auf dem Weg hinab zur Nordküste kamen wir noch an einem schönen Wasserfall mit Thermalquelle vorbei.

Danach ging es weiter zu einer Teeplantage. Die Azoren sind das einzige Teeanbaugebiet Europas. Die Plantagen erstreckten sich so weit man sehen konnte, trotzdem wird viel mit Handarbeit bei der Teeproduktion gemacht.

Danach sind wir Richtung Ribeira Grande weitergefahren. Viele schöne Aussichtspunkte und ein abgelegener Leuchtturm lagen auf dem Weg.Ribeira Grande ist die größte Stadt des Nordens, viel mehr als eine große Kirche, ein Rathaus, ein Aquädukt und einen kleinen Park mit vielen Eidechsen gab es dort nicht. Danach sind wir weiter Richtung Westen an der Nordküste entlang gefahren und genossen die tolle Aussicht. Nach einem kurzen Abstecher in ein Naherholungsgebiet (früher eon botanischer Garten)
 ging es zurück ins Hotel. Und nun geht es gleich ins Bett, nach dem Tag und dem super Abendessen inklusive azorischem Wein sind wir mal wieder gut geschafft.

Hier noch die Bilder des Tages.

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Mittwoch, 14. August 2013

Gut auf Sao Miguel angekommen

Heute sind wir nach Sao Miguel weitergereist. Der Flug hat gut geklappt, auch den Mietwagen haben wir problemlos bekommen. Nur mit dem Hotel hatten wir irgendwie Pech, überbucht und wir wurden in einem anderen untergebracht.Dort haben wir leider kein WLAN und können euch so voerst nicht mehr auf dem Laufenden halten. Wir melden uns wieder wenn wir doch noch in unser Hotel kommen oder in Lissabon sind.

Ok den Block gestern hat er irgendwie nicht veröffentlicht. Wir sind nun heute wieder in unser ursprünglich gebuchtes Hotel umgezogen und haben uns den Osten der Insel angeschaut. Danach haben wir ein bei traditioneller Portugiesischer Livemusik gegessen.

Jetzt sind wir ziemlich geschafft und gehen schlafen das wir fit für morgen sind, dann gibt es auch viele neue Bilder.

Und hier schon die Bilder der letzten 2 Tage

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